Die Träger des diesjährigen Reinhold-Schneider-Preis der Stadt Freiburg
16. 02. 2010red.
Am 22. April 2010 wird der Reinhold-Schneider-Preis der Stadt Freiburg an Thomas Kitzinger verliehen.
Wenn am 22. April der Reinhold-Schneider-Preis 2010 der Stadt Freiburg verliehen wird, dürfen sich gleich drei Künstler freuen. Zum einen vor allem Thomas Kitzinger, der mit dem mit 15.000 Euro dotierten Hauptpreis geehrt wird, zum anderen Beatrice Adler und Stefanie Gerhardt, die sich den Förderpreis teilen und jeweils mit 3.000 Euro bedacht werden. Der Reinhold-Schneider-Preis besteht seit 1960 und wird alle zwei Jahre im Wechsel mit den Sparten Musik, Literatur und Bildende Kunst verliehen.Mit Thomas Kitzinger (*1955) hat sich die Jury unter dem Vorsitz von Kulturbürgermeister Ulrich von Kirchbach für einen Maler entschieden, der sich mit den Genres Stillleben und Porträt auseinandersetzt und dabei eine ähnlich kühle Präsenz erreicht wie die Maler der Neuen Sachlichkeit. Kitzingers Sujets sind Gefäße, Sitze, Schweine oder Pflanzen, die er meist mit Ölfarbe auf Aluminium malt. So unpersönlich die Ansichten seiner Motive sind, die er in Serien bearbeitet, so sehr tilgt er jede persönliche Handschrift mit dem Rasiermesser von der Bildfläche. Was wirklichkeitsgetreu wirkt, erscheint auf einmal surreal.
Sowohl Beatrice Adler (*1979) als auch Stefanie Gerhardt (*1979) haben bei Leni Hoffmann an der Freiburger Außenstelle der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe studiert und als Meisterschülerinnen abgeschlossen. Während Beatrice Adler vor allem in zwei Werkgruppen – horizontale Farbräume und Naturstudien – das Malerische erkundet, greift Stefanie Gerhardt in ihren Videos die Wirkung von Farbe und den Bildcharakter auf.
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